Wandhydranten - 
Prüfung, Wartung & Instandhaltung

Sicherheit, auf die Sie sich verlassen können.

Wandhydranten sind ein wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Wir führen die regelmäßige Prüfung, Wartung und Instandhaltung von Wandhydranten und Löschwasserleitungen nach den geltenden technischen Regeln durch. Dabei kontrollieren wir unter anderem die Funktionsfähigkeit, den Schlauch, die Armaturen, die Kennzeichnung sowie den allgemeinen Zustand der Anlage und dokumentieren die Ergebnisse nachvollziehbar. 

Die Anforderung ergeben sich insbesondere aus DIN EN 671-3 und DIN 14462.

Wandhydranten und Löschwassertechnik prüfen

Ein Wandhydrant ist die erste Löschhilfe, zu der jemand greift, der kein Feuerwehrmann ist. Er muss deshalb zwei Dinge gleichzeitig können: im Ernstfall genug Wasser liefern und von jedem bedienbar sein, der davorsteht. Beides prüfen wir – nicht nur, ob der Schrank da ist.

Als Betreiber sind Sie verpflichtet, Ihre Löschwasseranlagen regelmäßig instand halten und prüfen zu lassen. Wir übernehmen das für Betreiber in ganz Nordrhein-Westfalen, mit Protokoll je Hydrant und gemessenen Werten statt Häkchen.

Drei Punkte, an denen sich entscheidet, ob ein Wandhydrant im Ernstfall hilft.

Schrank und Zugänglichkeit

Der beste Hydrant nützt nichts, wenn Paletten davorstehen oder der Schrank klemmt. Zugänglichkeit ist der Punkt, den wir zuerst prüfen – und der am häufigsten beanstandet wird.
 

Die Messwerte

Ruhedruck, Fließdruck und Volumenstrom werden gemessen und ins Protokoll eingetragen. Erst diese Zahlen zeigen, ob die Anlage im Ernstfall wirklich liefert.

Kennzeichnung und Prüfplakette

Wer im Rauch einen Hydranten sucht, findet ihn über das Schild. Und wer prüft, ob Sie Ihren Pflichten nachkommen, sucht die Plakette.

Was wir für Sie übernehmen

Wir nehmen jeden Wandhydranten in Ihrem Objekt einmal vollständig auf: Standort, Bauart, Schlauchlänge, Anschlussgröße. Diese Anlagenakte bleibt bestehen, bei jeder weiteren Prüfung bauen wir darauf auf.

Geprüft wird im vereinbarten Turnus, in der Regel jährlich. Sie bekommen ein Protokoll je Hydrant mit den gemessenen Werten, eine Mängelliste mit Fotos und eine Einschätzung, wie dringend jeder Punkt ist. Kleinigkeiten – ein falsch eingelegter Schlauch, eine fehlende Plakette – erledigen wir direkt vor Ort.

Was an jedem Wandhydranten geprüft wird

An jedem einzelnen Hydranten prüfen und dokumentieren wir:

• Beschilderung und Kennzeichnung – vorhanden, sichtbar, unbeschädigt
• Zugänglichkeit und Freihaltung – der Schrank muss ohne Hindernis erreichbar und zu öffnen sein
• Schrank und Gehäuse – Zustand, Korrosion, Beschädigungen
• Tür, Verschluss und Scharniere – öffnet leicht, schließt sicher, kein klemmender Verschluss
• Schlauch und Schlauchhaspel – Zustand, richtige Lage, freies Abrollen
• Strahlrohr und Absperrorgan – vorhanden, gangbar, dicht
• Ventil und Anschlussarmatur – Funktion und Dichtheit
• Sichtprüfung von Rohrleitung und Anschluss – Korrosion, Undichtigkeiten, Halterungen
• Funktionsprüfung der Wasserabgabe

Dazu die Prüfplakette und die Dokumentation am Objekt. Jeder Punkt bekommt ein Ergebnis: in Ordnung, Mangel, oder nicht vorhanden – Letzteres, wenn ein Bauteil bei dieser Bauart schlicht nicht verbaut ist.

Ruhedruck, Fließdruck, Volumenstrom

Ob ein Wandhydrant im Ernstfall hilft, sieht man ihm von außen nicht an. Deshalb messen wir und tragen drei Werte ins Protokoll ein.

Den Ruhedruck – der Druck in der Leitung, wenn kein Wasser entnommen wird. Den Fließdruck – der Druck, der ankommt, während Wasser läuft. Und den Volumenstrom in Litern pro Minute – die Menge, die tatsächlich herauskommt.

Erst diese drei Zahlen zusammen sagen etwas aus. Ein guter Ruhedruck bedeutet nichts, wenn der Fließdruck einbricht, sobald jemand das Ventil öffnet. Genau das passiert, wenn im Rohrnetz etwas verändert wurde, ein Absperrschieber halb zu ist oder sich über die Jahre Ablagerungen gebildet haben. Und weil die Werte im Protokoll stehen, sieht man beim nächsten Mal, ob sie sich verändert haben.

Was uns bei der Prüfung immer wieder unterkommt

Der zugestellte Schrank. Mit Abstand die häufigste Beanstandung. Ein Rollcontainer, ein Regal, ein Palettenstapel – und der Hydrant ist im Ernstfall nicht erreichbar. Das passiert nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil sich Lager und Abläufe verändern und niemand den Hydranten mitdenkt.

Der falsch eingelegte Schlauch. Nach einer Prüfung oder einem Einsatz wird der Schlauch zurückgelegt, aber verdreht oder zu locker. Im Ernstfall rollt er dann nicht frei ab, und wer zieht, zieht gegen einen Knick.

Fehlende oder unleserliche Kennzeichnung. Ein überstrichenes oder abgefallenes Schild macht den Hydranten im Rauch unauffindbar – und das ist die Situation, für die er da ist.

Der abgeschlossene Schrank ohne auffindbaren Schlüssel. Kommt öfter vor, als man denkt, und ist im Ernstfall genauso schlimm wie kein Hydrant.

Und der Klassiker, den man nur mit Messgerät findet: ein Fließdruck, der nicht mehr stimmt. Nach Umbauten am Rohrnetz oder wenn irgendwo ein Schieber nicht ganz offen ist. Von außen sieht die Anlage tadellos aus.

Dokumentation, die im Ernstfall trägt

Wir dokumentieren digital. Sie bekommen das Protokoll zeitnah als PDF – mit den Fotos direkt bei dem Hydranten, um den es geht, und mit den gemessenen Werten je Entnahmestelle.

Weil jeder Hydrant einmal vollständig erfasst ist, entsteht über die Jahre eine Anlagenakte. Man sieht, wann was geprüft wurde, welcher Mangel behoben ist – und vor allem, wie sich die Druckwerte entwickelt haben. Und wir behalten die Fristen im Blick.

Als Betreiber müssen Sie im Zweifel nachweisen können, dass Sie Ihren Pflichten nachgekommen sind: gegenüber dem Sachverständigen, der Behörde und im Schadensfall gegenüber Ihrer Versicherung. Handschriftliche Zettel im Ordner sind dafür die schlechteste Ausgangslage.

Aus Wuppertal für ganz Nordrhein-Westfalen

Wir prüfen Wandhydranten in ganz Nordrhein-Westfalen. Unser Sitz ist Wuppertal, von dort erreichen wir das Bergische Land, Düsseldorf, Köln, Essen und das Ruhrgebiet in der Regel innerhalb einer Stunde. Betreiber in Wuppertal, Solingen und Remscheid betreuen wir auch kurzfristig.

Bei Objekten mit vielen Entnahmestellen zahlt sich die kurze Anfahrt aus: Wir kommen für die Nachkontrolle behobener Mängel wieder, ohne dass daraus ein eigener Kostenblock wird.

So fangen wir an

Sie müssen für ein Angebot nichts vorbereiten, nicht einmal wissen, wie viele Hydranten es sind.

1. Sie melden sich – telefonisch oder über das Kontaktformular.

2. Wir kommen zur Bestandsaufnahme, gehen durch das Objekt und zählen die Entnahmestellen. Dabei sehen wir schon, in welchem Zustand die Anlage ist und ob Unterlagen fehlen.

3. Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit festem Turnus und festem Preis je Hydrant.

4. Wir übernehmen Prüfung und Dokumentation. Ab dann müssen Sie an die Termine nicht mehr denken.

Prüfung, die nicht nur auf dem Papier stattfindet

Wir prüfen Ihre Wandhydranten nach DIN 14462 – mit Messgerät, mit Protokoll, zu festen Terminen. Sie haben einen Ansprechpartner, der Ihre Anlage kennt.

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