Drei Punkte, Drei Punkte, an denen sich der Zustand einer Sprinkleranlage zuerst zeigt.

Die Alarmventilstation
Druck, Stellung der Armaturen, Plombierung, Probealarm. Hier zeigt sich als Erstes, ob eine Anlage gepflegt wird oder nur dasteht.

Pumpe und Wasserversorgung
Probelauf, Laufverhalten, bei Dieselpumpen Kraftstoff und Batteriezustand. Eine Sprinkleranlage ist nur so gut wie das Wasser, das ankommt.

Druck und Dokumentation
Jeder abgelesene Wert wird festgehalten. Ein schleichender Druckabfall fällt nur auf, wenn jemand die Reihe der letzten Monate kennt.
Externer Sprinklerwart nach VdS CEA 4001
Wer eine Sprinkleranlage betreibt, muss sie regelmäßig kontrollieren und die Kontrollen nachvollziehbar dokumentieren. Diese Aufgabe können Sie an einen externen Sprinklerwart übertragen. Wir übernehmen sie für Betreiber in ganz Nordrhein-Westfalen – mit rund 20 Jahren Praxis in der Sprinklertechnik und einer Dokumentation, die auch der Sachverständigenprüfung standhält.
Was wir für Sie übernehmen
Als externer Sprinklerwart sind wir Ihr fester Ansprechpartner für die wiederkehrenden Kontrollen an Ihrer Anlage. Wir führen die Prüfungen im vereinbarten Turnus durch, tragen die Ergebnisse ins Betriebsbuch ein und melden Ihnen jeden Mangel schriftlich, mit Foto und einer Einschätzung, wie dringend er ist. Sie behalten die Verantwortung als Betreiber – aber Sie haben jemanden, der die Anlage kennt und weiß, worauf zu achten ist.
Zwischen den Terminen erreichen Sie uns direkt. Wenn eine Störung auftritt, eine Anzeige ansteht oder ein Sachverständigentermin vorbereitet werden muss, rufen Sie an und sprechen mit dem, der bei Ihnen vor Ort war – nicht mit einer Zentrale.
Die wiederkehrenden Kontrollen
Der Umfang richtet sich nach Anlagentyp und Objekt. Bei der monatlichen Kontrolle prüfen und dokumentieren wir in der Regel:
• Wasser- und Luftdruck an Nass- und Trockenanlagen
• Wasserversorgung, Füllstand des Vorratsbehälters und Nachspeisung
• Stellung und Plombierung sämtlicher Absperrarmaturen
• Probealarm über die Prüfeinrichtung, Funktion von Wassermotorgong und Alarmweiterleitung
• Probelauf der Sprinklerpumpe, Laufverhalten sowie Kraftstoff- und Batteriezustand bei Dieselpumpen
• Kompressor und Lufthaltung bei Trockenanlagen
• Frostschutz und Temperatur in der Sprinklerzentrale
• Sichtprüfung auf Undichtigkeiten, Korrosion und Beschädigungen
• Bestand an Reservesprinklern und Sonderwerkzeug
• Eintrag aller Ergebnisse ins Betriebsbuch
Was dabei auffällt, bleibt nicht im Protokoll stehen. Sie bekommen es gemeldet, bevor daraus ein Problem wird.
Was uns bei der Begehung immer wieder auffällt
Zur Kontrolle gehört für uns der Gang durch das Objekt, nicht nur der Blick auf die Manometer in der Zentrale. Und dabei finden wir immer wieder dasselbe: Sprinklerköpfe, die auf ein bis zwei Metern Höhe sitzen und keinen Schutzkorb haben.
Das entsteht meist nachträglich. Ein neues Regal, eine eingezogene Zwischenebene, eine versetzte Trennwand – das Objekt ändert sich, die Anlage bleibt, wie sie war. Plötzlich hängt ein Sprinklerkopf auf Kopfhöhe mitten im Arbeitsbereich.
Für den Betreiber ist das ein doppeltes Risiko. Ein Kopf auf dieser Höhe ist eine Verletzungsquelle. Und er ist eine Auslösequelle: Ein Stapler, eine Palette oder ein Rollcontainer streift ihn, das Glasfässchen bricht, und die Anlage flutet den Bereich. Wasserschaden, Betriebsunterbrechung – und hinterher die Frage, warum das niemand gesehen hat.
Ein Schutzkorb kostet ein paar Euro. Der Schaden, den er verhindert, geht schnell in die Zehntausende. Solche Dinge findet man nicht beim Ablesen der Drücke, sondern beim Durchgehen. Deshalb gehört die Begehung bei uns dazu.
Aus Wuppertal für ganz Nordrhein-Westfalen
Als externer Sprinklerwart betreuen wir Anlagen in ganz Nordrhein-Westfalen. Unser Sitz ist Wuppertal, von dort erreichen wir das Bergische Land, Düsseldorf, Köln und das Ruhrgebiet in der Regel innerhalb einer Stunde. Gerade bei wiederkehrenden Kontrollen zählt die kurze Anfahrt: Wer die Sprinklerzentrale regelmäßig sieht, erkennt einen schleichenden Druckabfall oder eine undichte Ventilstation, bevor daraus ein Ausfall wird. Betreiber in Wuppertal, Solingen und Remscheid betreuen wir auch kurzfristig.
Wartungsbegleitung und Erreichbarkeit im Notfall
Wenn der Errichter zur Wartung kommt, sollte jemand dabei sein, der Ihre Interessen vertritt. Wir begleiten die Wartung, sehen mit, ob der vereinbarte Umfang tatsächlich erbracht wurde, und halten fest, was offen bleibt. Für Sie als Betreiber ist das der Unterschied zwischen einem abgehefteten Wartungsbericht und der Gewissheit, dass die Anlage wirklich in Ordnung ist.
Dazu gehört die Alarmweiterleitung zur Feuerwehr. Eine Anlage, die auslöst, deren Übertragung aber nicht ankommt, schützt niemanden. Wir prüfen die Weiterleitung mit und dokumentieren das Ergebnis. Ebenso die Bedienung der Brandmeldezentrale: Revisionsschaltungen und Abschaltungen während Bauarbeiten müssen sitzen und wieder zurückgenommen werden – eine vergessene Abschaltung ist einer der gefährlichsten Zustände überhaupt.
Und wenn etwas passiert, sind wir erreichbar. Bei einer Störung, einer ungewollten Auslösung oder einer Abschaltung, die kurzfristig nötig wird, kommen wir – in der Regel noch am selben Tag. Von Wuppertal aus sind die meisten Objekte in Nordrhein-Westfalen in unter einer Stunde erreichbar.
Dokumentation, die im Ernstfall trägt
Wir dokumentieren digital. Für Sie heißt das zunächst: Sie bekommen das Protokoll nicht Wochen später per Post, sondern zeitnah als PDF – mit den Fotos direkt bei dem Mangel, um den es geht, nicht gesammelt am Ende des Dokuments. Wer den Bericht liest, sieht sofort, worum es geht.
Jede Anlage und jedes Gerät erfassen wir einmal vollständig: Typ, Standort, Baujahr, Fristen. Bei der nächsten Kontrolle bauen wir darauf auf, statt alles neu aufzunehmen. So entsteht über die Jahre eine Anlagenakte, in der nachvollziehbar bleibt, wann was geprüft wurde und wie sich ein Mangel entwickelt hat.
Die Fristen behalten wir im Blick. Sie müssen sich nicht merken, wann die nächste Kontrolle ansteht – wir melden uns rechtzeitig.
Der eigentliche Punkt ist aber ein anderer. Als Betreiber müssen Sie im Zweifel nachweisen können, dass Sie Ihren Pflichten nachgekommen sind: gegenüber dem Sachverständigen, gegenüber der Behörde und im Schadensfall gegenüber Ihrer Versicherung. Ein Ordner mit handschriftlichen Zetteln ist dafür die denkbar schlechteste Ausgangslage. Eine lückenlose digitale Dokumentation ist die beste.
So fangen wir an
Sie müssen für ein Angebot nichts vorbereiten. Ein Anruf genügt, den Rest klären wir vor Ort.
1. Sie melden sich – telefonisch oder über das Kontaktformular. Wenn Sie wissen, um welchen Anlagentyp und welche Objektgröße es geht, hilft das, ist aber keine Voraussetzung.
2. Wir kommen zur Bestandsaufnahme. Wir sehen uns die Zentrale und das Objekt an, prüfen den Zustand der Anlage und die vorhandene Dokumentation. Dabei fällt oft schon auf, was liegengeblieben ist.
3. Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit festem Turnus und festem Preis. Keine Überraschungen bei der Abrechnung.
4. Wir übernehmen die Kontrollen und die Dokumentation. Ab dann müssen Sie an die Termine nicht mehr denken – wir melden uns.
Wir kommen aus der Anlagentechnik
Unsere Erfahrung stammt nicht aus der Wartung allein. Wir kommen aus der Sprinklertechnik – von der Planung über die Installation bis zur Inbetriebnahme. Wer Anlagen selbst geplant und gebaut hat, liest eine fremde Anlage anders: Man sieht, wo nachträglich verändert wurde, welche Leitungsführung Probleme macht und an welchen Stellen eine Anlage typischerweise altert.
Das ist der Grund, warum uns Dinge auffallen, die in keiner Checkliste stehen. Ein fehlender Schutzkorb, eine gelöste Rohrhalterung, eine Sprinklerbelegung, die zum umgebauten Regal nicht mehr passt – das erkennt man, wenn man weiß, wie die Anlage ursprünglich gedacht war.
Die Aufgaben des Sprinklerwarts übernimmt bei uns ein Sprinklertechniker (IHK) mit abgeschlossener Ausbildung zum Sprinklerwart. Hinter dieser Qualifizierung stehen sechs Monate Vollzeit, über 1.100 Unterrichtseinheiten und 40 Stunden Praxis – kein Wochenendlehrgang. Dazu kommen rund 20 Jahre Praxis in Industrie, Logistik, Gewerbe und Hausverwaltung.
Wichtig zur Einordnung, weil das in der Praxis oft durcheinandergeht: Die Betreiberkontrollen, die Wartung durch den Errichter und die Prüfung durch den Sachverständigen sind drei verschiedene Dinge mit drei verschiedenen Anforderungen. Wir übernehmen die Betreiberkontrollen – dokumentiert und so vorbereitet, dass der Sachverständige bei seinem Termin alles vorfindet, was er braucht.
SICHERHEIT BEGINNT MIT REGELMÄSSIGER PRÜFUNG
Verlassen Sie sich auf Brandschutz Keles – Sprinklertechniker (IHK) und geprüfter Sprinklerwart für Wartung und Prüfung in ganz NRW.

